Katrin Elster

Katrin Elster MACHT!

Thought Leadership für strategische Co-Creation seit 2006

Als Katrin Elster 2006 zum ersten Mal mit LEGO® Serious Play® arbeitete, war die Methode in Deutschland so gut wie unbekannt. Sie sah das Potenzial sofort – und fing an, es zu erschließen. Die Hoffmann Consulting GmbH wurde offizieller LEGO A/S Partner in Deutschland, Katrin baute StrategicPlay® als Marke auf und half, mit LEGO A/S die Zertifizierungsstandards zu entwickeln, nach denen ihre Teilnehmenden bis heute ausgebildet werden. Was andere heute entdecken, hat sie mitgeschrieben.

Aber sie blieb nicht stehen.

Mit LEGO® Serious Play® lassen sich gemeinsame Visionen schaffen und verschiedene Zukünfte erlebbar machen – das ist außergewöhnlich. Aber Katrin wollte den ganzen Weg gehen: von der gemeinsamen Vision zur verbindlichen Handlung, von der guten Absicht zur echten Wirkung. Also hat sie die Frage gestellt, die damals niemand stellte: Was braucht es, damit gemeinsame LEGO® Serious Play® Modelle auch wirklich etwas verändern? CoCreACT® ist die Antwort darauf – ihre eigene Methode, seit 2015 im Einsatz und seitdem stetig weiterentwickelt. CoCreACT® verbindet Werkzeuge, Kompetenzen und Haltung zu einem kohärenten Framework für co-kreative Transformation – nicht als einmaliges Projekt, sondern als dauerhafte Praxis für alles, was komplex, ambig und ungewiss ist. CoCreACT® gibt es in drei Ausrichtungen: Wer Gestaltungsmacht wirklich teilen will, lernt Co-Creation zu katalysieren. Wer durch Unsicherheit navigieren will, baut Ambiguitätskompetenz auf. Wer co-kreative Prozesse selbst leiten will, wird Facilitator.

Als Speaker hält sie mehrmals im Jahr Impulsvorträge zum Thema “Führen in Ambiguität”, u.a. an der Führungsakademie der Bundeswehr, und schreibt Bücher, weil sie glaubt, dass gute Ideen Sprache brauchen, um zu wachsen.

Was ihre Teilnehmenden schätzen

Katrins Trainings folgen einer Didaktik, die sich an einem Prinzip orientiert: Erst selbst erleben, dann verstehen, dann anwenden. Jede Phase wird zuerst aus der Perspektive der Teilnehmenden durchlebt – und erst im Anschluss im Debrief aus der Facilitator-Perspektive analysiert. Das schafft ein Verständnis, das hält. Nicht weil es erklärt wurde, sondern weil es erlebt wurde.

Dahinter steht eine Haltung: Katrin vertraut darauf, dass jede Person etwas beizutragen hat – auf die eigene Art. Kreativität ist kein Talent, das manche haben und andere nicht. Ihre Trainings sind so gestaltet, dass genau das erlebbar wird.

Der rote Faden ist jederzeit erkennbar. Die Inhalte bauen aufeinander auf, Schritt für Schritt, bis am letzten Tag alle Puzzleteile ineinanderpassen – genau wie angekündigt. Die Debriefings sitzen: nicht zu früh, nicht zu spät, sondern genau dann, wenn das eigene Erleben eine Reflexion trägt. Katrins Sprache ist präzise – wer bei ihr war, merkt danach, wie ungenau die eigene Sprache oft ist, und fängt an, das zu ändern. Dieser Effekt reicht weit über das Training hinaus.

Das Training endet nicht mit dem letzten Tag. Begleitende Lernsessions, Material für die ersten eigenen Workshops, direkte Ansprechbarkeit: Viele Teilnehmende halten ihren ersten Mini-Workshop bereits kurz nach dem Training.

Was langjährige Kund:innen schätzen

Katrin arbeitet nicht für Kunden, sie arbeitet mit ihnen. Viele ihrer Lieblingspartner kennt sie seit Jahren, manche seit mehr als einem Jahrzehnt. Denn jedes Jahr entsteht etwas Neues: eine andere Frage, eine neue Methode, ein anderes Team. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer Arbeit, die nicht mit dem letzten Workshop aufhört.

Sie arbeitet gern und regelmäßig mit langjährigen Kund:innen an Hochschulen und Universitäten zusammen. Im Podcast “LandSchafftWissen” des Zukunftszentrums Holzminden-Höxter hat sie zuletzt über Co-Creation gesprochen.

Co-Creation ist Katrins Haltung.

Katrin schreibt Bücher nicht, weil sie muss. Sie schreibt, weil Schreiben für sie eine Form des Weiterdenkens ist – und weil sie glaubt, dass strategische Co-Creation mehr Menschen erreichen sollte, als sie selbst trainieren kann.


MACHT! Mit Co-Creation von guten Absichten zu echter Wirkung Katrin Elster & Dörte Schröder, 2025

Workshops, die dieselben Themen immer wieder aufgreifen, ohne dass sich etwas verändert. Transformationen, die mehr Frust als Aufbruch erzeugen. Das Problem liegt nicht an Menschen oder Methoden, sondern an der Frage, wie viel Veränderung wirklich gewollt ist – und welche Gestaltungsmacht die Beteiligten dafür brauchen. MACHT! macht Co-Creation als Haltung greifbar: von der Theorie bis zur konkreten Umsetzung im Arbeitsalltag.


Leading in Ambiguity – How to Transform Uncertainty into Possibilities Katrin Elster & Tamara Christensen, 2022

Ambiguität lässt sich nicht auflösen – sie lässt sich navigieren. Das Buch gibt Führungskräften und Teams ein Framework an die Hand, mit dem sie ihre Ambiguitätskompetenz aufbauen: Ambiguität erkennen, einordnen und als Gestaltungsraum nutzen, statt auf Klarheit zu warten, die nicht kommt.

Und weil Co-Creation nur durch gelebte Gemeinschaft wächst, baut Katrin Communities – pro bono, aus eigenem Antrieb, als Ort des eigenen Lernens und der Inspiration. play4agile hat sie 2010 mitgegründet, eine jährliche UnConference, bei der Agilität und Co-Creation zusammenkommen. Nicht als Veranstalterin, die ein Programm kuratiert, sondern als Mitgestalterin in einem Format, das lebt, weil alle es tragen. CREA Germany e.V. hat sie 2015 gegründet, weil Kreativität als gesellschaftliche Kraft mehr Raum verdient. Die crea[gap]lab UnConference ist das aktuelle öffentliche Format.